Was ist der beste Pfannenwender für Antihaft-Pfannen?

Eine Silikonkante macht beim Kochen und Braten den entscheidenden Unterschied.

von Christoph Reiter | aktualisiert am 18.04.2020

Mit einem schlechten Pfannenwender zu kochen ist wie mit schlechtem Werkzeug einen Tisch zu bauen. Es funktioniert auch. Die Tischplatte ist möglicherweise etwas uneben oder die Tischbeine verschieden lang. Insgesamt dauert alles viel länger und wird nicht so gut. Aber man wird fertig.

Ein gutes Werkzeug sorgt in der Küche für knusprigere Oberflächen oder weniger Handgriffe beim Zubereiten von Gerichten. Ich habe in meinem Pfannenwender-Test unterschiedliche Pfannenwender getestet. Mein Favorit ist der Flexi Pfannenwender von Westmark, welcher mit seiner Silikonkante eine wahre Unterstützung in der Küche ist.

Mein Favorit

Praktisch und gutes Handling

Der Pfannenwender konnte vor allem durch sein herausragendes Preis-Leistungs-Verhältnis überzeugen.

Der vielseitige Pfannenwender von Westmark sorgt in der Küche durch seine Silikonkante für eine erhebliche Arbeitserleichterung. Speisen lassen sich so ganz einfach mit nur einer Bewegung in die gewünschte Position bringen, ohne mehrmals auf dem Boden der Bratpfanne oder des Kochtopfes kratzen zu müssen.

Im Test konnte ich Fischfilets mit einer knusprigen und goldgelben Panade braten, welche der Pfannenwender beim Wenden nicht beschädigte. Auch Spiegeleier ließen sich prima machen. Durch die spitz zulaufende Kante konnte ich die Spiegeleier sogar wenden und sie so von beiden Seiten braten. Ein Test mit Teig hat gezeigt, dass der Pfannenwender durch seine Silikonseite die Aufgabe eines Teigschabers mühelos übernehmen kann.

Insgesamt kann man den Pfannenwender von Westmark für viele Anwendungen in der Küche einsetzen. In Verbindung mit seinem geringen Preis ist diese umfassende Leistung eine absolute Kaufempfehlung. Deshalb ist auch der Westmark Pfannenwender Flexi mit Silikonkante mein Favorit im Pfannenwender-Test.

Wer das braucht

Egal, ob man ein Profikoch oder Hobbykoch ist: Ein Pfannenwender gehört in jede Küche, in der versucht wird, ernsthaft zu kochen. Wahrscheinlich gehört er sogar zu den am häufigsten verwendeten Werkzeugen in der Küche. Man braucht ihn bei so vielen Gerichten. Ohne ihn wird das Wenden der Lebensmittel einfach nur nervig.

Die meisten Haushalte haben gleich mehrere Pfannenwender zu Hause. Das ist praktisch, da man so immer einen zur Hand hat, auch wenn die anderen gerade noch im Geschirrspüler sind. Pfannenwender gibt es auch aus verschiedenen Materialien. So kann man für verschiedene Töpfe und Pfannen einen Pfannenwender aus unterschiedlichen Materialien nutzen. Verschiedene Bratpfannen und Kochtöpfe sollten sogar mit Pfannenwendern aus unterschiedlichen Materialien kombiniert werden, damit die Oberfläche nicht beschädigt wird.

Mit einem Pfannenwender ist man nicht nur auf das Wenden in einer Pfanne beschränkt. Auch wenn der Name es anders vermuten lässt, kann man ihn auch in einem Topf als Rührlöffel nutzen.

Ein guter Pfannenwender macht bei einigen Gerichten tatsächlich den entscheidenden Unterschied, da er Speisen besser aussehen und schmecken lässt. Er zerfleischt empfindliche Oberflächen von Lebensmitteln nicht und bringt die knusprig gebratenen Oberflächen nach oben, ohne sie zu beschädigen.

Das wurde getestet

Pfannenwender müssen in der Küche einiges leisten. Einerseits sollten sie robust sein, um schwere Lebensmittel heben und wenden können, wie zum Beispiel ein Stück Fleisch. Andererseits müssen sie filigran und flexibel sein, um unter empfindliche Lebensmittel gleiten zu können, ohne sie zu beschädigen.

Ich habe auf folgende Kriterien geachtet:

Material

Die Wahl eines Pfannenwenders definiert sich nach der Art der Pfannen und Töpfe, die du in deiner Küche im Einsatz hast.

Ein metallener Pfannenwender kann mit seinen scharfen Kanten zum Beispiel die Beschichtung einer antihaftbeschichteten Pfanne ruinieren. Pfannenwender aus Holz oder Kunststoff könnten zu dick sein, um unter empfindliche Lebensmittel zu rutschen. Und Saucen und Cremes bekommt man nur mit einem Silikonrand gut aus dem Kochtopf.

Da deutsche Haushalte im Alltag am häufigsten mit antihaftbeschichteten Pfannen braten und mit Edelstahltöpfen kochen, habe ich mir ausschließlich Pfannenwender aus Kunststoff, Holz und Silikon angeschaut. Mit einem Pfannenwender aus diesen Materialien kann man ohne Bedenken in antihaftbeschichteten Bratpfannen und Edelstahl-Kochtöpfen agieren, da sie die Oberfläche nicht zerkratzen. Das wäre mit einem Pfannenwender aus Metall nicht ohne Weiteres möglich.

Gleichzeitig muss ein guter Pfannenwender aus hitzebeständig sein. So kann man ihn auch bei hohen Temperaturen einsetzen.

Benutzerfreundlichkeit

Gute Plastik-Pfannenwender haben wie die Metall-Pfannenwender einen dünnen Rand, mit dem man mühelos unter Lebensmittel rutschen kann, um diese anzuheben. Ein Problem bei vielen Pfannenwendern aus Kunststoff ist es, unter empfindliche Lebensmittel zu rutschen, da diese leicht zerbrechen. Die meisten Modelle sind einfach zu dick. Ich habe daher nach Kunststoff-Pfannenwendern mit spitz zulaufenden Kanten und dünnen Klingen gesucht.

Manche Produkte haben auch eine Silikonkante. Das habe ich als besonders nützlich empfunden, da es so außerordentlich einfach ist, Saucen und Creme aus dem Topf oder aus der Schüssel zu kratzen. Während man mit einem Löffel oder einem anderen Pfannenwender ewig im Gefäß schaben würde, lassen sich die Lebensmittel so mit einer Bewegung vom Rand abziehen. Sogar in den abgerundeten Boden einer Schüssel oder einer Bratpfanne gelangt man damit problemlos.

Handling

Ein guter Pfannenwender solle ein gutes Verhältnis zwischen Flexibilität und Stabilität haben. Er sollte flexibel sein, damit man mühelos in die abgerundeten Ecken einer Pfanne oder eines Topfes gelangt. Gleichzeitig sollte er so fest sein, dass schwere Lebensmittel, wie zum Beispiel ein Stück Hähnchenbrustfilet, beim Anheben nicht einfach wieder vom Pfannenwender herunterfallen.

Auch die Größe der Hebefläche hat einen großen Einfluss auf das Handling eines Pfannenwenders. Eine zu kleine Fläche ist äußerst unpraktisch, da es so ewig dauert, bis der komplette Inhalt einer Pfanne gewendet ist. Eine zu große Fläche ist aber auch nicht viel besser, da man so gar kein Gefühl beim Wenden hat und schnell etwas außerhalb der Bratpfanne landet. Die Hebefläche muss also eine durchdachte Größe haben und sollte nicht zu groß und nicht zu klein sein.

So wurde getestet

Bei diesem Test war es mir wichtig, die gängigsten Anwendungsfälle abzudecken. Dadurch war ich in der Lage, gleichermaßen die Benutzerfreundlichkeit und das Handling für jeden Pfannenwender zu bewerten.

Ich habe panierte Fischfilets in einer antihaftbeschichteten Pfanne gebraten, um zu testen, bei welchem Pfannenwender die Panade am besten erhalten bleibt. So konnte ich gleichzeitig auch das Handling testen, da die Filets verhältnismäßig schwer waren.

In einem zweiten Test habe ich Spiegeleier gebraten. Dabei konnte ich einerseits gut identifizieren, ob sich ein Pfannenwender gut unter das Spiegelei schieben lässt. Andererseits konnte ich so herausfinden, ob die Größe eines Modells nutzerfreundlich ist, da es bekanntlich nicht ganz einfach ist, ein Spiegelei perfekt zu wenden.

Als dritten Test habe ich noch meine Karotten-Muffins zubereitet. Dabei habe ich getestet, wie gut sich der Teig aus der Schüssel schaben lässt. Hier habe ich unterschiedliche Schüsseln und auch einen Messbecher verwendet, um zu testen, wie gut sich die verschiedenen Modelle um Ecken und Kanten manövrieren lassen.

Die Hitzebeständigkeit habe ich getestet, indem wir die Köpfe der Pfannenwender kurz gegen die heiße Oberfläche einer Pfanne gepresst habe.

Mein Favorit: Westmark Flexi Pfannenwender

Der Flexi Pfannenwender von Westmark hat eine starre schwarze Seite aus Kunststoff und eine flexible rote Seite aus Silikon. Das unterscheidet ihn zu den meisten anderen Pfannenwendern aus Kunststoff, welche nur aus Kunststoff bestehen.

Unser Favorit

Praktisch und gutes Handling

Der Pfannenwender konnte vor allem durch sein herausragendes Preis-Leistungs-Verhältnis überzeugen.

Das richtige Produkt für: Alle, die regelmäßig mit antihaftbeschichteten Pfannen braten oder mit Edelstahltöpfen kochen.

Was mir gefällt: Besonders die Vielseitigkeit von diesem Pfannenwender hat mich überzeugt. Von Rührei über Gemüsepfannen bis zum Braten von Fleischstücken: Das Handling von diesem Werkzeug ist für verschiedenste Gerichte unglaublich komfortabel. 

Der Pfannenwender ist robust genug, um damit schwere Lebensmittel wie ein Stück Fleisch anzuheben. Gleichzeitig kann man mit der flexiblen Silikon-Kante Essensreste aus der abgerundeten Kante einer Bratpfanne oder eines Kochtopfes kratzen. 

Im Test hat er seine Stärken besonders beim Kochen von Rührei in einer antihaftbeschichteten Pfanne ausgespielt. Mit nur einer Bewegung konnte ich das halbgare Rührei in die gewünschte Position schieben. Hier hat besonders die Silikonkante ihren entscheidenden Vorteil gegenüber allen starren Pfannenwendern gezeigt, da sie keine dünnen Rückstände ließ.

Beim Braten in einer antihaftbeschichteten Pfanne muss man eigentlich sehr gut aufpassen, um die Beschichtung nicht zu beschädigen. Durch die beiden Materialien Kunststoff und Silikon kannst du den Pfannenwender von Westmark ohne Bedenken in einer antihaftbeschichteten Pfanne verwenden, ohne dir Sorgen um die Beschichtung machen zu müssen.

Der Hersteller Westmark hat bei diesem Pfannenwender auch auf die kleinen Löcher verzichtet, die viele andere Pfannenwender eingearbeitet haben. Dadurch gestaltet sich die Reinigung extrem einfach. Man hat zwei glatte Oberflächen, die sich ganz simpel abwaschen lassen. Noch einfacher ist die Reinigung natürlich im Geschirrspüler. Der Pfannenwender ist spülmaschinenfest, sodass du ihn nach dem Braten in den Geschirrspüler werfen kannst und er zum nächsten Einsatz wieder sauber ist.

Laut Hersteller ist der Pfannenwender nur bis 210 °C hitzebeständig. Damit kann man ihn zwar problemlos zum Kochen und Braten nutzen, sollte ihn jedoch während des Bratens besser nicht in der Pfanne liegen lassen.

Fehler, über die man hinwegsehen kann: Nachdem ich den Pfannenwender über ein Jahr fast täglich im Einsatz hatte, zeichnen sich an der Silikonkante erste Verschleißspuren ab.

Ich vermute, dass diese nicht durch den eigentlichen Gebrauch, sondern durch die Reinigung im Geschirrspüler entstanden sind. Die Funktionalität ist dadurch nicht eingeschränkt. 

Durch den geringen Preis ist das aus meiner Sicht ein unbedeutender Fehler und kein Grund, mir nicht noch einen weiteren dieser Pfannenwender zu kaufen.

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